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Das Buch

 

Das Buch enthält eine Auswahl von Zeitungsartikeln und unveröffentlichten Texten zu einer Vielfalt von gesellschaftlichen, philosophischen, pädagogischen und sozialen Themen, die der Autor im Lauf der Jahre geschrieben hat. Auch wenn die unmittelbaren Anlässe vergangen oder vergessen sind, haben viele Fragestellungen und Erwägungen ihre Aktualität bewahrt und mitunter neue Brisanz gewonnen. 

Der Autor

 

Christoph A. Müller, geboren 1939, hat während 20 Jahren als Journalist für schweizerische Zeitungen über politische und gesellschaftliche Themen geschrieben. Während 10 Jahren wirkte er beim Aufbau eines sozialpsychiatrischen Zentrums mit. Danach arbeitete er als Kommunikationsberater und leitete während einiger Jahre ein Bed & Breakfast. Er hat vier erwachsene Kinder und lebt in Basel.

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Aus der Vorbemerkung

«Nichts ist älter als eine Zeitung von gestern», sagt eine beliebte Redewendung. Ich komme nicht an ihr vorbei, wenn ich mich anschicke, eine Auswahl von Artikeln zu publizieren, die ich vor 20, 40 oder fast 60 Jahren geschrieben habe. Wen sollen diese alten Geschichten heute noch interessieren?


Als ich kürzlich in den Ordnern blätterte, die meine aufgeklebten Zeitungsausschnitte enthalten, und den Archivgeruch der vergilbten Papiere einatmete, stellten sich viele bunte Erinnerungen ein, aber natürlich auch die Frage: Wäre es nicht an der Zeit, diesen alten Kram zu entsorgen?


Aber ich hatte schon zu lesen begonnen und konnte der Versuchung nicht widerstehen, mich von dem einen oder anderen Text mitnehmen zu lassen, den Gestalten und Ereignissen, die mich damals beschäftigten, wieder zu begegnen und sie aus heutigem Blickwinkel neu zu betrachten. Vieles war definitiv vorbei, keine Frage, Geschehnisse ohne weitere Bedeutung oder Texte, die für den Tag, die Woche oder bestenfalls den Monat geschrieben waren. Aber es gab andere Artikel, deren Anlass zwar ebenfalls zeitbedingt war, die aber Gesichtspunkte und Aussagen enthielten, die mir auch heute noch lesenswert erscheinen.


Hinzu kommt eine Merkwürdigkeit, die mit zwei der Themen zu tun hat, mit denen ich mich öfter auseinandersetzte: Schule und Psychiatrie. In beiden Bereichen fällt mir auf, dass die jeweiligen Institutionen über eine systemimmanente Trägheit verfügen, die sie gegen Reformen stark immunisiert. Das hat zur Folge, dass sich grundlegende Veränderungen nur langsam durchsetzen und die vorgebrachten Reformforderungen eine lange Lebensdauer haben. Deshalb sind einige der Artikel, die ich vor 30 Jahren geschrieben habe, leider noch immer aktuell.


Ein letzter Grund, der mich schliesslich dazu bewog, diese Texte in Buchform zu veröffentlichen, ist die Möglichkeit des «Print on demand», des «Drucks nach Bedarf» und des eBooks. Dank dieser Technologie ist die Publikation eines Buches nicht mehr an eine Mindestauflage gebunden, sondern kann in wenigen oder nur einzelnen Exemplaren erfolgen, und das zu einem erstaunlich günstigen Preis. Beim eBook fällt auch der Druck weg – es hat sich völlig entmaterialisiert. Wenn also auch nur eine kleine Zahl von Leserinnen und Lesern an meinen Texten Gefallen findet, hat sich das Unterfangen für mich gelohnt.
 

Aus dem Buch

Vier Tage mit Elisabeth Kübler-Ross. Ein Workshop über «Leben, Tod und Übergänge»


War denn alles umsonst? Kritische Fragen zum Erbe der sechziger Jahre


Gespräch mit dem brasilianischen Pädagogen Paulo Freire: «Ich bin von Grund auf optimistisch»


Gespräch mit Thomas Gordon, dem Autor des Bestsellers «Familienkonferenz»: «Wir vertrauen Kindern viel zu wenig»


Bürokratie als gesellschaftliche Verantwortungslosigkeit. Gesichtspunkte zu einer Ethik der Selbstbestimmung


Ehrfurcht vor dem Geheimnis der Wirklichkeit. Adolf Portmanns Umschau «An den Grenzen  des Wissens»


Sollen wir die Schule abschaffen? Ivan Illichs radikale Ansätze sind mehr als eine Provokation


Die verkannten Pioniere. Rudolf-Steiner-Schulen in der Schweiz


Selbsthilfe als ein Schritt zur Mündigkeit. Über Chancen und Schwierigkeiten von Selbsthilfegruppen


Elektroden statt Gefängnisse. Die sanfte Technologie der «sauberen Folter»


Theater ist gerafftes Leben. Zu Jean-Louis Barraults «Erinnerungen für morgen»


Hommage à Beuys oder: Grenzenlose Mystifikation. Kritische Anmerkungen zur Basler «Kunstdiskussion»


Der weggeschobene Tod. Warum Sterben in unserer Zeit so schwierig ist


Timothy Leary: Erleuchtung oder Mystifikation?